Hidden Champions – Verbände als Arbeitgeber

Alles eine Frage der Perspektive

Schöne neue Arbeitswelt: Der obligatorische Tischkicker, gechillte Kultur, weniger Geld, dafür mehr Idealismus, das Streben nach Sinn und mindestens einmal die Woche Party mit Arbeitskollegen, die auch gleichzeitig die besten Freunde sind – Stichwort: Es fühlt sich hier gar nicht wie Arbeit an! Agile Methoden, Post-It’s an Glaswänden, Sofa-Lounges und vegane Kantine – wegen Umwelt und so. Matetee, Limonaden mit Wortwitz-Namen und naturtrübe Apfelschorle von regionalen Streuobstwiesen. Alle sehen super cool und lässig aus, tragen Sneaker aus Special-Editions und Mantelschürzen mit Retromuster vom Pop-up-Vintagesale.

Es kommt die Frage auf, ob so viel Coolness, Individualismus und  Lässigkeit noch zu ertragen sind. Viel weniger aufgesetzt, dafür aber entspannt und bodenständig sind Verbände als Arbeitgeber. Nicht zu glauben? Alles eine Frage der Perspektive! Mit Hipster-Kollegen punkten Verbände zwar (meist) nicht – sie sind allerdings nicht so weit von Start-ups entfernt, wie man annehmen könnte.

Kleine Teams, familiäre Kultur, flache Hierarchien, kooperativer Arbeitsstil – Das, was sich Start-ups auf die Fahne schreiben, lässt sich eins zu eins auf Verbände übertragen. Zwar sind die Kollegen nicht ganzkörper-tätowiert, dafür aber oft herzlich, authentisch und hilfsbereit. In den Geschäftsstellen mit durchschnittlich fünf bis fünfzehn Mitarbeitern lernt man sich schnell und gut kennen. Viele Kollegen arbeiten schon seit Jahren bzw. Jahrzehnten zusammen, haben bereits Familie und Kinder und so herrscht auch in Geschäftsstellen eine Kultur von Umsichtigkeit und Gemeinschaft. Auch aus diesem Grund besteht meist die Möglichkeit für flexible Arbeitszeiten und Teilzeitbeschäftigungen – Benefits, wichtiger denn je, seit Work-Life-Balance und Quality-Time in aller Munde sind. Gerade weil das Team überschaubar ist, gibt es oft keine oder nur flache Hierarchien. Dank kurzer Wege ist die Zusammenarbeit eng und kollegial. Auch was die Bezahlung angeht, müssen sich Verbände nicht verstecken. Ganz im Gegenteil: Für eine faire Vergütung genießt man geregelte und planbare Arbeitszeiten sowie in der Regel kaum Überstunden.

 

 

 

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